Kleine Planungshilfen / nützliche Informationen
Was bezeichnet man als Beleuchtungsstärke?
Die Beleuchtungsstärke gibt in der Maßeinheit LUX (lx) den Lichtstrom (gemessen in Lumen: lm) an, der von einer Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche trifft: Sie beträgt ein Lux, wenn der Lichtstrom von einem Lumen einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig ausleuchtet.
Was bezeichnet man als Lichtfarbe?
Der Mensch erlebt seine Umwelt nicht nur als Hell und Dunkel, Licht und Schatten, sondern auch durch Farben. Das von Lampen abgestrahlte Licht besitzt eine Eigenfarbe, die sogenannte Lichtfarbe. Sie wird bestimmt durch die Farbtemperatur in Kelvin (K). Je höher die Temperatur, desto weißer die Lichtfarbe.
Die Lichtfarben von Lampen sind in drei Gruppen eingeteilt:
- Warmweißes (ww, < 3300 Kelvin) Licht wird als gemütlich und behaglich empfunden.
- Neutralweißes (nw, 3300 – 5300 Kelvin) Licht erzeugt eine eher sachliche Stimmung.
- Tageslichtweißes (tw, 5300 – > Kelvin) Licht eignet sich für Innenräume erst ab einer Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux.
Das Licht von Lampen gleicher Lichtfarbe kann aber auch unterschiedliche Farbwiedergabeeigenschaften besitzen. Grund dafür ist die unterschiedliche spektrale Zusammensetzung der Lichtfarbe. Daher ist es auch nicht möglich, aus der Lichtfarbe einer Lampe auf die Qualität ihrer Farbwiedergabe zu schließen. Lichtfarbe und Farbwiedergabeeigenschaft können durch spezielle Vorsätze, die das Licht lenken, filtern oder einfärben, verändert werden.
Was bezeichnet man als Farbwiedergabe-Wert?
Der Farbwiedergabe-Index ist von acht häufig vorkommenden Testfarben abgeleitet. Ra = 100 steht für den besten Wert; je niedriger der Index, umso schlechter sind die Farbwiedergabeeigenschaften. Lampen mit einem Ra-Index kleiner als 80 sollten in Innenräumen, in denen Menschen für längere Zeit arbeiten oder sich aufhalten, nicht verwendet werden.
Was bezeichnet man als Schutzart?
Die Schutzart einer Leuchte gibt an, ob sie sich für die gewünschte Lichtanwendung auch tatsächlich eignet und sicher betrieben werden kann. Ein Beispiel: In trockenen Innenräumen müssen Leuchten nicht vor Feuchtigkeit geschützt sein, im Badezimmer oder bei der Außenbeleuchtung ist dieser Schutz aber zwingend notwendig.
Prinzipiell müssen Leuchten so gebaut sein, dass Fremdkörper und Feuchtigkeit nicht eintreten können. Die Schutzarten werden auf der Leuchte ausgewiesen; zur Kennzeichnung der Schutzart wird das IP-Nummern-System „Ingress Protection“ verwendet.
Die erste Kennziffer hinter dem IP beschreibt den Fremdkörperschutz, die zweite Kennziffer den Wasserschutz (siehe Tabelle).
Eine IP-Leuchte ist z.B. gegen das Eindringen von Fremdkörpern > 12 mm geschützt, jedoch nicht gegen das Eindringen von Feuchtigkeit.
Eine Feuchtraumleuchte mit der Schutzart IP 65 ist staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt.
| 1. Kennziffer | Schutz gegen Fremdkörper und Berührung | 2. Kennziffer | Schutz gegen Wasser |
|---|---|---|---|
| 0 | ungeschützt | 0 | ungeschützt |
| 1 | geschützt gegen feste Fremdkörper > 50 mm | 1 | geschützt gegen Tropfwasser |
| 2 | geschützt gegen feste Fremdkörper > 12 mm | 2 | geschützt gegen Tropfwasser unter 15° |
| 3 | geschützt gegen feste Fremdkörper > 2,5 mm | 3 | geschützt gegen Sprühwasser |
| 4 | geschützt gegen feste Fremdkörper > 1 mm | 4 | geschützt gegen Spritzwasser |
| 5 | geschützt gegen Staub | 5 | geschützt gegen Strahlwasser |
| 6 | dicht gegen Staub | 6 | geschützt gegen schwere See |
| 7 | - | 7 | geschützt gegen zeitweises Eintauchen |
| 8 | - | 8 | geschützt gegen dauerndes Untertauchen |
Was bezeichnet man als Schutzklasse?
| Schutzklasse I |
Anschluss berührbarer Metallteile an den Schutzleiter. Die Schutzleiter-Anschussklemme ist gekennzeichnet mit: |
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| Schutzklasse II | Spannungsführende Teile sind mit einer zusätzlichen Schutzisolierung versehen. Der Anschluss des Schutzleiters ist nicht erlaubt. Kennzeichen: | ![]() |
| Schutzklasse III | Leuchten werden an einer für den Menschen ungefährlichen Schutzkleinspannung(< 42 Volt) betrieben. | ![]() |




